Fahar Al-Salih
Werke




























































Impressionen



Biographie
FAHAR AL-SALIH
1964 geboren in Belgrad; Vater Iraker, Mutter Serbin
Aufgewachsen in Kuwait, Wien, Bratislava, London, Dubai und weiteren Städten; seit 1984 in Wien, Selbststudium der Kunstgeschichte
Lebt und arbeitet in Karlsruhe
Ausbildung
2009 Freie Kunstakademie Bad Reichenhall bei Markus Lüpertz
2011 Studium bei Jerry Zeniuk und Ingrid Floss
Meisterklasse Hermann Nitsch, Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor
Seit 2005 Arbeit an den abstrakten Mosaiken: Acrylfarbe und Kunstharz auf Topfreinigern und Autowaschschwämmen; Werkserien u. a. „Shelter“ (seit 2009), „Baghdad Blues“ (Fotografie), „Mosaik“, „Berg“
Einzelausstellungen (Auswahl)
2025
Galerie Tammen, Berlin – Malerei, Objekte, Fotografie (Einführung: Christoph Tannert)
2019
Galerie Filser & Gräf, München
Villa Streccius, Landau
Galerie Klinger & Me, Karlsruhe
Städtische Galerie Bad Reichenhall
Regierung von Oberbayern, München
Galerie Kulturraum, Speyer
2018
Galerie Klinger & Me, Karlsruhe
2017
Galerie G, Judenburg, Österreich
2016
BMW Welt, München
Galerie 38, Karlsruhe
Bad Reichenhall
2014
Kunstsudhaus, Villach, Österreich
2013
Galerie EigenArt, Karlsruhe
Herbert-Weisenburger-Stiftung, Rastatt
2012
Städtische Galerie im Schloss, Isny
2011
Galerie Szyb Wilson, Katowice, Polen
2010
Kavernen 1595, Salzburg, Österreich
Gruppenausstellungen und Messen (Auswahl)
2024
Galerie Tammen, Berlin – Jahresendausstellung „All Together Now II“
2020
art KARLSRUHE – One Artist Show
2019
Discovery Art Fair, Frankfurt · Art Bodensee, Dornbirn · art KARLSRUHE
2018
art KARLSRUHE – One Artist Show
2017
art KARLSRUHE – One Artist Show · LA Art Show, Los Angeles
2012
Art Bodensee, Dornbirn
2009
art KARLSRUHE
Sammlungen (Auswahl)
The National Museum of Modern Art, Bagdad
Herbert-Weisenburger-Stiftung, Rastatt
Sammlung Susanne Klatten, München
Raiffeisenbank Südhardt eG
Publikationen
Christoph Tannert über Fahar Al-Salih – aus der Eröffnungsrede zur Ausstellung „Fahar Al-Salih – Malerei, Objekte, Fotografie“ in der Galerie Tammen, Berlin, 17. Oktober 2025
„Was für eine Farboffensive. Welch ein unbekannter Reichtum an experimenteller Energie. Man könnte mehrfach im Kreis gehen und würde doch immer neues Augenfutter in den Bildern von Fahar Al-Salih finden.“
„Fahar Al-Salih wurde 1964 in Belgrad geboren. Seine Mutter ist Serbin, sein Vater Iraker. Wegen des Ortswechsels der Eltern, beruflich bedingt, aber auch durch Systemumbrüche und Wirtschaftskrisen geprägt, wuchs er in Kuwait, Wien, Bratislava, London, Dubai und weiteren Städten auf. Er lebt seit einigen Jahren in Karlsruhe.
Er hat bei Markus Lüpertz, Jerry Zeniuk und Hermann Nitsch studiert, was durchaus sichtbare stilistische Spuren hinterlassen hat. Auffälliger ist aber Fahars Interesse und Vermögen, Farbe primär als Material anzusehen und seine Materialbesonderheit zur Ansicht zu bringen …
… Fahar trifft Entscheidungen, indem er Farbe malt. Oder auch indem er Farbe wischt, z. B. mit dem Schwamm vermischt, was zu geradezu flutartig sich entwickelnden Massierungen an Kunstwerken geführt hat, die sich der geometrischen Anordnung von Topfreinigern und Autowaschschwämmen verdanken.
Seit mittlerweile 22 Jahren arbeitet der Künstler mit diesem Material, kreuzt Versatzstücke der Alltagskultur mit der Hochkultur, Gegenständlichkeit und Abstraktion.“
Konsistente Aufmerksamkeit erfährt auch die Serie „Baghdad Blues“, die mit fotografischen Mitteln eine Schwermütigkeit des Alltäglichen erfasst und den Künstler in seiner überzeugenden, fundierten Vielseitigkeit auszeichnet.
Fahar Al-Salih über seine Arbeit
„Was ist Heimat? Warum bringen Menschen in ihrer Gier nach Macht andere dazu, ihre Heimat zu verlieren?“ – Diese Fragen ziehen sich durch das Werk von Fahar Al-Salih. Seine Kunst versteht sich als Brücke zwischen dem europäischen und dem arabischen Kulturraum; die Suche nach Schutz und Geborgenheit ist seit 2009 Thema der Werkgruppe „Shelter“. Al-Salih spricht dabei nicht als Stellvertreter, sondern aus der eigenen Migrationserfahrung – und weigert sich, nur den Schmerz auszudrücken: Zum Leben gehören auch das Lachen der Kinder, Hoffnung und Träume.



























































