Skip to main content

Works

Trak Wendisch, Barrikade vor gleichgültigem Himmel, 2022, mixed media on canvas, 140 x 200 cm
Trak Wendisch, Barrikade vor gleichgültigem Himmel, 2022, mixed media on canvas, 140 x 200 cm
Trak Wendisch, Hohes Haus, 2022, assemblage on canvas, 200 x 150 cm
Trak Wendisch, Hohes Haus, 2022, assemblage on canvas, 200 x 150 cm
Trak Wendisch, Durchblick I, 2022, assemblage on canvas, 200 x 150 cm
Trak Wendisch, Durchblick I, 2022, assemblage on canvas, 200 x 150 cm
Trak Wendisch, Durchblick II, 2023, assemblage on canvas, 210 x 150 cm
Trak Wendisch, Durchblick II, 2023, assemblage on canvas, 210 x 150 cm
Trak Wendisch, Feld VI, 2019, relief in honeycomb cardboard, 200 x 123,5 x 4,5 cm
Trak Wendisch, Feld VI, 2019, relief in honeycomb cardboard, 200 x 123,5 x 4,5 cm
Trak Wendisch, Stadt 6, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, 200 x 118 x 4 cm
Trak Wendisch, Stadt 6, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, 200 x 118 x 4 cm
Trak Wendisch, Ziel I, 2019, relief in honeycomb board, burnt, painted in colour, 200,5 x 124 x 5 cm
Trak Wendisch, Ziel I, 2019, relief in honeycomb board, burnt, painted in colour, 200,5 x 124 x 5 cm
Trak Wendisch, Feld III, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 200,5 x 124 x 4,5 cm
Trak Wendisch, Feld III, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 200,5 x 124 x 4,5 cm
Trak Wendisch, Feld IV, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 200 x 124 x 4 cm
Trak Wendisch, Feld IV, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 200 x 124 x 4 cm
Trak Wendisch, Feld II, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 199,5 x 124 x 4 cm
Trak Wendisch, Feld II, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 199,5 x 124 x 4 cm
Trak Wendisch, Feld I, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 200 x 124 x 4 cm
Trak Wendisch, Feld I, 2019, relief in honeycomb cardboard, burnt, painted in colour, 200 x 124 x 4 cm
Trak Wendisch, Stadt 7, 2019, relief in honeycomb board, burnt, 199,5 x 118 x 4 cm
Trak Wendisch, Stadt 7, 2019, relief in honeycomb board, burnt, 199,5 x 118 x 4 cm
Trak Wendisch, O.T. (Gasometer II), 2018, mixed media on cardboard,  46 x 35 cm
Trak Wendisch, O.T. (Gasometer II), 2018, mixed media on cardboard, 46 x 35 cm
Trak Wendisch, Stadt ZB III, 2018, mixed media on cardboard, 60 x 53 cm
Trak Wendisch, Stadt ZB III, 2018, mixed media on cardboard, 60 x 53 cm
Trak Wendisch, O.T. (Gasometer I), 2018, mixed media on cardboard,  64 x 61 cm
Trak Wendisch, O.T. (Gasometer I), 2018, mixed media on cardboard, 64 x 61 cm
Trak Wendisch, Stadt II, 2017, mixed media on canvas, 150 x 130 cm
Trak Wendisch, Stadt II, 2017, mixed media on canvas, 150 x 130 cm
Trak Wendisch, Vögel III, 2017, mixed media on jute, 130 x 130 cm
Trak Wendisch, Vögel III, 2017, mixed media on jute, 130 x 130 cm

Impressions

Biography

...coming soon...

Publications

Über die Arbeiten von Trak Wendisch

„Die aktuelle Werkproduktion von Trak Wendisch ist gekennzeichnet durch eine überbordende Lust an Stofflichkeit und an der Ver-Dinglichung. Dieser Künstler war nie ein Fan des flächig eleganten Form- und Linienspiels. Die Axt war ihm immer näher als der spitze Pinsel. Die Sache der Malerei betreibt er scheinbar mit schwerem Gerät.

Als ob er sich durch unwegsames Gelände quälen müsste, durch brandgerodetes Niemandsland, Schlammlawinen, Stätten der Schmerzen, von Feuerschein erhellt. Keine Spur von der durchzivilisierten Welt, die Geborgenheit, Struktur und Sicherheit bieten könnte. Jedes dieser Werke hat einen zwingenden Zuschnitt, vielleicht vergleichbar mit den wuchtigen Klangkompositionen von György Ligeti und Krzysztof Penderecki, die ihrerseits ohne die gestisch-spontanen Werke des „art informel“ nicht denkbar sind.

Seit den 1980er Jahren spielt Feuer eine wichtige Rolle zur Steigerung der Drastik der Ausführung. Um seinen plastischen Figuren eine besondere Naturqualität der Schwarztönung zu verleihen, übergießt er sie mit einer Mischung aus Benzin und Petroleum und zündet sie an. Die Elementargewalt des Feuers zu genießen, den Brand aber auch minutiös zu kontrollieren und dabei die Endgültigkeit plastischer Verdichtung im Blick zu haben, ist Teil seiner konzeptionellen Gestaltentwicklung. Das trifft auch zu auf seine Verbrennungen, die beiden Serien „Stadt“ und Feld“, die einen fesseln aufgrund ihrer merkwürdigen Ambivalenz zwischen sinnlicher, eingebrannter Form und dem Schrecken, der aus der Bomberperspektive spricht. Es handelt sich um eine sanfte Distanzierungsgeste, die das leidige Thema des historischen Denkens wie ein verschrobenes Prinzip hervorkehrt.“

Christoph Tannert, Direktor Künstlerhaus Bethanien, Berlin

powered by Reuther-Media