Volker Leyendecker
Works










Impressions




Biography
1986-1989 Trained as a theatre painter at the Oper Bonn
1989-1990 Traineeship as a church painter in Karlsruhe
1990-1995 Studied at the Akademie der Bildenden Künste Nürnberg under Prof. Hans Peter Reuter
1995 Master student
1995-1997 First and second state examinations in art education, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
1997-2000 Artistic assistant at the Akademie der Bildenden Künste Nürnberg to Prof. Hans Peter Reuter and Prof. Karl Georg Pfahler
2005-2006 Scholarship of the Free State of Bavaria, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg
Since 2008 teaching at the Glasfachschule Rheinbach NRW
Exhibitions (selection)
2021
Galerie Tammen Berlin, exhibition Landschaft I
2018
Kunsthalle Weishaupt and Museum Ulm - "Warum Kunst?" with works by Georges Braque, Andreas Gursky, Yves Netzhammer, Gerhard Richter, Bill Viola, and others
2016
Glastec - fair Düsseldorf
2014
Museum Zons - exhibition "Du Flasche", virtual 3D glass objects
2013
Künstlerforum Bonn - ArtDialog: artists from France, Germany and Poland
2011
Museum Kunstpalast Düsseldorf - Große Kunstausstellung NRW
2010
Kunstpalast Düsseldorf - Große Kunstausstellung NRW
2008
Museum Villa Rot, Ulm - "In voller Blüte“ with works by Nobuyoshi Araki, Karl Blossfeld, Luzia Simons, Yoshihiro Suda, and others
Künstlerforum Bonn - ArtDialog: artists from Germany, Romania and Slovenia
Kunstverein Schwabach – solo exhibition
2007
Ortung V - int. art competition Schwabach (1st prize)
Museum Kunstpalast Düsseldorf - Große Kunstausstellung NRW
2006
Kunstverein Passau, St. Anna Kapelle with Miron Schmückle and Gregor Passens
Internationales Künstlerhaus Bamberg, Villa Concordia – solo exhibition
2005
Museum Kunstpalast Düsseldorf - Große Kunstausstellung NRW
2004
Haus der Kunst - Große Jahresausstellung, Munich
Kunstverein Kohlenhof, Nuremberg - with Jochen Lüftl, Michael Franz and others
2003
Lukas Cranach Prize exhibition, Fränkische Galerie Kronach
2002
Tower of the Martin Luther Kirche in Cologne, with Rosemarie Trockel, Birgit Antoni, and others
2000/2001
Kunstverein Kohlenhof, Nuremberg - solo exhibition
Publications
Volker Leyendeckers künstlerisches Interesse konzentriert sich auf die Anatomie der Natur. Die detaillierten Nahaufnahmen von Stachelzweigen, Blattständen und Stängelgliedern, Blüten- und Sprossenformationen bereiten ein ästhetisches Sehvergnügen. Doch was auf den ersten Blick mit dem Erscheinungsbild der Fotografie kokettiert, entlarvt sich bei näherer Betrachtung als virtuelle Utopie. Mit der Vorstellungskraft eines Bildhauers und der mathematischen Präzision eines Naturwissenschaftlers konstruiert Volker Leyendecker die Modelle seiner Pflanzenwelt am Computer. Nur vermeintlich bieten seine Ansichten ein authentisches Abbild der Natur. Tatsächlich befinden sie sich im virtuellen Raum. Sie werfen ein Schlaglicht auf die Künstlichkeit unserer Lebensräume und thematisieren die Frage, mit welcher Wirklichkeit heute noch zu rechnen ist.
Dr. Stefanie Dathe, Direktorin Museum Ulm. Katalogtext zur Ausstellung „Warum Kunst?/Why Art?“ in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Weishaupt 2018
Landschaften zeichnen auf den ersten Blick sich dadurch aus, dass sie immer schon da sind. Sie sind das, was wir sehen, wenn wir in die Gegend schauen. Leyendecker führt uns das Gegenteil vor. Landschaften sind Prozesse. Denkprozesse. Leyendeckers Landschaften sind nicht da. Sie sind woanders. Ferne Planeten, virtuelle Welten - es sind ‚mögliche‘ im Sinne von ‚denkbare‘ Landschaften. Eigentlich Denklandschaften. Eine Landschaft erschließt sich in ihrer Prozesshaftigkeit etwa durch einen Vogel, der darin umherfliegt. Leyendecker aber führt uns vor, dass der Vogel nichts anderes ist, als der schweifende Blick, das raumgebende Denken. Leyendecker macht dieses Denken selbst sichtbar. Seine Arbeiten sind Visualisierungen jenes Denkprozesses, der Landschaften zu Landschaften macht.
Frank Baake M.A. - Direktor Rhein-Sieg-Forum Siegburg. Katalogtext zur Ausstellung Landschaft I – Galerie Tammen Berlin 2021









