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Works

Turmspeicher, 2014,glazed ceramic, 181 x 50 x 50 cm
Turmspeicher, 2014,glazed ceramic, 181 x 50 x 50 cm
Tempel, 2017, glazed ceramic, 100 x 45 x 45 cm
Tempel, 2017, glazed ceramic, 100 x 45 x 45 cm
Sammeln, 2017, glazed terracotta, 222 x 70 x 70 cm
Sammeln, 2017, glazed terracotta, 222 x 70 x 70 cm
Reservoir II, 2016, ceramic, 45 x 38 x 38 cm
Reservoir II, 2016, ceramic, 45 x 38 x 38 cm
Kleine Fabrik, 2020, ceramic, 54 x 20 x 15 cm
Kleine Fabrik, 2020, ceramic, 54 x 20 x 15 cm
Regenspeicher, 2018, ceramic, steel, 70 x 63 x 33 cm
Regenspeicher, 2018, ceramic, steel, 70 x 63 x 33 cm
Kartause, 2019, ceramic, 65 x 30 x 38 cm
Kartause, 2019, ceramic, 65 x 30 x 38 cm
Gewächshaus, 2014, glazed ceramic, 74 x 15 x 15 cm
Gewächshaus, 2014, glazed ceramic, 74 x 15 x 15 cm

Impressions

Biography

ANNA ARNSKÖTTER

born 1961 in Greven/Westphalia

Lives and works in Lentzke, Brandenburg

1980-1984 Studied sculpture at the Freie Akademie Nürtingen

1993 Kunsthochschule Weissensee, Berlin

1995 3rd Women Sculptors' Symposium, Prösitz

1998 International Snow Sculpture Competition Nuuk, Greenland

2000 Sponsorship award of the Darmstädter Sezession  4th Symposium Kulmbach

2002 Summer studio grant, Kunstverein Greven

2003 Grant from the Käthe-Dorsch Stiftung, Berlin

2003 Translokationen, Architektur der Nomaden, symposium, Potsdam

2006 2nd prize, roundabout art competition Greven

Since 2012  Member of Xylon, Germany

2013 3rd Vogtland Graphic Art Symposium

Solo exhibitions (selection)

2006

„Hautnah", Galerie Tobias Schrade, Ulm

2009

„Inwendig“, Galerie ABAKUS, Berlin

2010

„Landeinwärts“, Galerie am Bollwerk, Neuruppin, Galerie Tobias Schrade, Ulm,

2012

„Spurwechsel“, Galerie Hoch&Partner, Leipzig (with Lothar Seruset)

2014

„Gewächshaus mit türkischem Pool“, Galerie Tobias Schrade (with Bettina van Haaren)

2015

GEHAG-Forum, Berlin,  “Reservoire“, Galerie Siedenhans & Simon, Gütersloh

2016

Reflet d´artistes, Galerie op der Cap, Cappellen, Luxembourg (with Sophie Medawar, Katharina Fischborn)

2017

„Hand und Fuss“, Städt. Galerie Fürstenwalde (with Lothar Seruset)

„Volumen und Linie“, Galerie am Bollwerk, Neuruppin (with Katharina Fischborn)

2018

„Speichern“, Kaponier  Kunstverein, Vechta

„Lichte Höhe“ Galerie im Kloster Chorin

2019

"Im Verborgenen, Bautagebuch“ imago Kunstverein, Wedemark

2020

„Verborgene Räume“, Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin (with Harriet Gross and Lothar Seruset)

„Bleiben“, Kirche am Hohenzollernplatz, Berlin

Group exhibitions (selection)

2000

"Gastspiel", Ziegelhütte, Darmstadt

2004

"Skulptur im Freiraum", Ziegelhütte, Darmstädter Sezession, Darmstadt

"Gutsherrinnen", Frauenmuseum Bonn, Panzerhalle Potsdam/Groß Glienicke

2008

“Water-please”, Kunstverein Ulm

2009

„Druckfest“, Xylon Deutschland, Kunstverein Reutlingen,

„Mixturen“, Galerie Abakus, Berlin

2012

Xylon Deutschland, Kunstverein Reutlingen, LandSchafftKunst IV, Neuwerder

20 years Galerie Kunstück, Oldenburg, „Mittendrin und randvoll mit Kunst“, Kunstverein Ulm

2013

Skulpturenpark Dümmersee, „Künstlerpaare“, AKM Koblenz, Kunstwoche Kleinmachnow, Landarbeiterhaus

2015

LandSchafftKunst V, Neuwerder, „Druckreif“, Xylon Deutschland, Spendhaus and Kunstverein Reutlingen, Galerie Kunstück, Oldenburg

2016

„Druckreif“, Xylon Deutschland, Spendhaus Reutlingen, Drostei  Pinneberg. Kloster Bentlage, Rheine

„Druckfrisch, under pressure“, Galerie M, Potsdam (with Rainer Ehrt, Lothar Seruset)

2017

LandSchafftKunst VI, Neuwerder, aquamediale 12, Lübben

„rapture“, Galerie Beukenhof, Belgium, Maison Haute, Brussels

25 years Galerie Kunstück, Oldenburg

2018

25 years Städt. Galerie Fürstenwalde, Kleine Formate, Galerie M, Potsdam

„In Anschauungen bin ich sehr tolerant, aber Kunst ist Kunst“ exhibition marking fontane.200 at the Landtag Brandenburg

2019

Fontane lesen-mach dir ein bild davon, Galerie am Bollwerk, Klosterkirche Neuruppin

LandSchafftKunst VII, Neuwerder, Galerie M, Potsdam

Publications

"Anna Arnskötter formt energetische Speicherräume in Terrakotta und Keramik. Es sind Fantasiebauten und dennoch erkennen wir Zitate aus weltlichen und spirituellen Architekturen. Gemeinsam ist ihnen ein Streben nach oben, was, nach dem Alten Testament, bereits im Turmbau zu Babel der Versuch gewesen sein soll, Gott gleich zu kommen. Für diese Anmaßung wurden die Menschen mit Sprachverwirrungen bestraft und da sie sich nicht mehr verständigen konnten, mussten sie den unfertigen Bau aufgeben.

Die Türme und Turmhäuser von Anna Arnskötter hingegen sind fertiggestellt und recht standfeste Bauten. Sie streben nicht nach göttlicher Macht, sondern sind als besondere, sichtbare Orte des Schutzes gebaut. Sie wirken archaisch und zugleich futuristisch. Zeitlos. Es sind Elementarräume, angelehnt an Reservoire und landwirtschaftliche Behältnisse, Wasser- und Leuchttürme und Räume stiller Andacht. Sie sind aber auch von Bautechniken aus der Tierwelt wie Netzen, Waben und Erdgängen inspiriert. Sie verbinden in ihrer Form und in ihrer lebendigen Oberfläche die Kraft von Natur und Mensch, Erde, Licht und Schatten, Wasser und Feuer. Die Schornsteine sind Zeichen von menschlichem Leben und gleichzeitig Trichter zum Einfangen von Sonne, Regen und vielleicht auch kosmischer Energie. Und in der Arbeit Regenspeicher kann eine pralle Wolke das Fundament für einen zauberhaften kleinen Tempel bilden, ein märchenhaftes Traumkonstrukt. Der mächtige Turmspeicher, wabenähnlich wie das Innenleben eines Bienenstocks, ist der Versammlungsort für eine gleichgesinnte Gemeinschaft, ein Reservoir für Mensch und Natur zugleich. Nicht alle Bauten von Anna Arnskötter sind für Menschen zugänglich, sondern die Künstlerin erfindet auch unspezifische industriell anmutende Speicherbehältnisse ohne Tür und Fenster, die in ihrer ganzen Skurrilität dennoch wie Kathedralen da stehen. Die Künstlerin nennt ihre Arbeiten „Architekturen des Speicherns, der Aufbewahrung und der Erinnerung.“ So verschieden wie die angedeutete Bestimmung sein könnte, es sind Zeugnisse menschlicher Zivilisation und Speicher dessen, was wir als Menschen brauchen.

Diese archetypischen Modelle von Bauten, die es nicht gibt, stehen in ihrer ganzen Würde menschenleer und autark da. Sie sind formal streng konzipiert und rhythmisch aufgebaut. Farbe und Oberfläche werden in reiner Terrakotta, Engobe und Glasur erarbeitet. Licht und Schattenspiele verbinden sich mit der Architektur, die zugänglich und gleichzeitig geheimnisvoll erscheint."

Dr. Helen Adkins

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