Aktuelle Ausstellung

xxx.jpg

 IMG_6190_Brixy_Allee_2008_Öl_auf_Nessel_240_x_180_cm_bearb.jpg

Abb. Dietmar Brixy, Allee, 2008, Öl auf Nessel, 240 x 180 cm

 

Aussaaten des Fantastischen, Dickichte des Wundersamen, Hymnen des Dionysischen, zum Tafelbild komprimierte Séparées für Surreales, Kulissen für Naturgeister – Dekovorschläge für Elvis Presleys „Jungle Room“? Was produziert Dietmar Brixy da eigentlich in seinem sonnenlichtdurchfluteten Atelier in schlossartiger, neugotischer Architektur mit Aussicht auf sattes Grün, Bambushain, Freisitz, ein Feigenbaumpaar, Kamelien und Rhododendronraritäten à la „Blue Peter“? Geheimnisvolle Metaphorik, rätselhafte Symbolik, verschlungene Schönheit. Friedvolles wie auch das nervös erregte Nebeneinander von Wildwuchs und zartem Keimen und Erblühen scheinen gleichnishaft in seiner Kunst angelegt. Ebenso streift das Auge kosmische Phänomene. Brixy-Gemälde locken in fremdartige Galaxien, ganz gleich, welchen Schaffensphasen und Werkgruppen sie angehören. Sie erscheinen als eigenwilliges, verwirrend verführerisches Mixtum compositum. Sie bezirzen, betören, betäuben den Betrachter. Warum? Er tritt vor Traumhorizonte. „Wahrscheinlich werden die Betrachter betrachtet.“ (Zitat: Victor Hugo „Die Elenden“, München 1999, S. 75) 

Dorothee Baer-Bogenschütz im Ausstellungskatalog REFLECT 

 

IMG_6217_Brixy_Winderbambuszauber_2007_Öl_auf_Nessel_90_x_120_cm_bearb_kl.jpg

Abb. Dietmar Brixy, Winterbambuszauber, 2007, Öl auf Nessel, 90 x 120 cm

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok